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FREIE NARRENZUNFT KORNWESTHEIM E.V.

Krähen-Hexen & Kornweible

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Bänkelgesang am 11.11.

 

Was ist ein Bänkelgesang?

 

Bänkellieder (auch Bänkelsang oder Bänkelgesang) waren erzählende Lieder mit häufig dramatischen Inhalten. Der Bänkelgesang war vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert eine gesamteuropäische Erscheinung. Bänkelsänger waren damals wichtige Nachrichtenkolporteure. Um vom Publikum, z.B. auf dem Marktplatz, besser gesehen zu werden, stellten sie sich auf eine Holzbank, wenn sie Moritaten, Balladen und Lieder vortrugen. Zur Illustration des Geschehens dienten Tafeln, auf denen die geschilderten Szenen aufgemalt waren. Um die Spannung zu erhöhen, waren diese Bilder aber nicht chronologisch gereiht, sondern der Sänger wies mit einem Stock auf das Zutreffende.

 

Die Freie Narrenzunft Kornwesteim e.V. hat den Bänkelgesang als ihren Beitrag zum Rathausempfang jeweils am 11.11. entdeckt. Auf die Melodie des Volkslieds „Droba uf dr rauha Alb“  (Mit freundlicher Genehmigung von Karl Schupp) werden  kommunalpolitische und besondere Ereignisse des vergangenen Jahres , über die man schmunzeln bzw. die man nicht ganz nachvollziehen kann,  in unserem Flecka erinnert. Im einen oder anderen Fall wird der Kornwestheimer Obrigkeit auch der Spiegel vor das Gesicht gehalten.

 

Die Zeichnungen zu diesem Bänkelgesang wurden von unseren Ehrenzunftmeisterneistern Günter Schlözer und Karl „Charly“ Sauer gemalt. Eine Auswahl  der Zeichnungen haben wir mit Zustimmung von  unserem Künstler Karl „Charly“ Sauer  nachfolgend zusammengestellt:

 

Bilder:  1998   1999   2000   2001   2002   2003  2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011

 

Texte:   1998   1999   2000   2001   2002   2003  2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011